Saturday, April 20, 2013

A successful course / Ein gelungener Kurs

Since 2008 I have been giving lectures on astronomy in an adult education program in Austria. While there were longer breaks due to my stay in the United States and because of too few attendees, this year’s course was quite successful. There were 16 participants this time and they seemed to enjoy the introduction in astronomy pretty much.
When I first constructed the course, I figured out it might be useful to start with easy things such as the reason for the seasons and eclipses. To show the celestial correlations, I frequently use an earth globe, a moon globe and some improvisations, e.g. a flashlight for the sun, a hop ball for a galaxy and modelling clay to “fix” positions on the globes. On some evenings I virtually bring along all my observing stuff.
Additionally, a telescope is always with me on all evenings in case the weather permits observations.
This time we could observe comet Pan-STARRS in a break in the clouds, the moon, Jupiter and Mizar/Alcor.
I find it very rewarding to see pennies drop and how people become happy when they realize how simple it is to understand happenings such as eclipses or the apparent retrograde motion.
As my last course dates back a couple years, I had to update the script which I accomplished in last year’s Christmas holidays. It is quite interesting to realize how much has changed within a short time. Meanwhile, Mercury’s surface was mapped completely, a lot of new moons (no pun intended) were discovered and prices of equipment have increased (now, who had expected that?).

I am not sure if the community college does surveys on my courses – at least I have not seen any results if so. Therefore, I use the attendance of the participants as an indicator for my abilities as a teacher. 84.4% seems good to me – it is the highest value so far.

My students had a special surprise for me in the last evening course. I mentioned that I like savoring chocolate while enjoying the wonders of our universe at the telescope. Well, I now do have a lot of chocolate to take along.

I am really looking forward to next year’s course.

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Seit 2008 gebe ich Astronomiekurse in einer Volkshochschule in Österreich. Während es längere Unterbrechungen aufgrund meines Amerikaaufenthaltes und wegen zu geringer Teilnehmerzahlen gab, war der diesjährige Kurs ziemlich erfolgreich. Diesmal waren es 16 Teilnehmer und ihnen schien die Einführung in die Astronomie ziemlich zu gefallen.
Als ich den Kurs zuerst entwickelt habe, überlegte ich mir, dass es sinnvoll ist mit einfachen Sachen anzufangen wie beispielsweise den Gründen für die Jahreszeiten und den Finsternissen. Um himmlische Zusammenhänge zu zeigen benutze ich oft Erdgloben, einen Mondglobus und einige Improvisationen wie z.B eine Taschenlampe als Sonne, einen Hüpfball als Galaxie und Knetmasse um Positionen auf den Globen zu „fixieren“. An manchen Abenden nehme ich praktisch mein komplettes Beobachtungszeug mit.
Zusätzlich bringe ich zu jedem Abend ein Teleskop mit falls das Wetter Beobachtungen zulässt.
Diesmal konnten wir den Kometen Pan-STARRS in einer Wolkenlücke, den Mond, Jupiter und Mizar/Alcor beobachten.
Ich finde es sehr lohnend, Groschen fallen zu hören und zu sehen wie glücklich Leute werden, wenn sie realisieren wie einfach es ist, Ereignisse wie Finsternisse und die Oppositionsschleife zu verstehen.

Da mein letzter Kurs ein paar Jahre zurück datiert, musste ich das Skript aktualisieren was ich in den letztjährigen Weihnachtsferien erledigte. Es ist sehr interessant zu realisieren, wie viel sich in einer kurzen Zeit verändert. Zwischenzeitlich wurde die komplette Oberfläche des Merkur kartografiert, viele neue Monde (Wortspiel nicht beabsichtigt) wurden entdeckt und Preise für Zubehör haben sich erhöht (nun, wer hätte das erwartet?).

Ich bin mir nicht sicher, ob die Volkshochschule Umfragen zu meinen Kursen durchführt- auf jeden Fall sind mir keine Resultate bekannt. Daher nehme ich die Anwesenheit der Teilnehmer als Indikator für meine Fähigkeiten als Lehrer. 84,4% erscheint mir gut – es ist der bislang höchste Wert.

Meine Schülerinnen und Schüler hatten eine besondere Überraschung für mich im letzten Kursabend. Ich erwähnte einmal, dass ich Schokolade genieße während ich die Wunder unseres Universums am Teleskop bewundere. Nun, jetzt habe ich viel Schokolade zum mitnehmen.

Ich freue mich schon sehr auf den Kurs im nächsten Jahr.


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 A special surprise from my students.

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 Eine besondere Überraschung von meinen Schülern.

Saturday, March 16, 2013

Pan-STARRS

I saw tons of wonderful images of comet Pan-STARRS from the southern hemisphere last week. Now, the comet is visible from our half of the world - well, at least it should. Weather has been pretty nasty the last couple of months.
Originally, I wanted to drive to the Pfänder (a mountain some 10 km from home) to see the comet over the lake of constance (the border between Germany, Austria and Switzerland actually lies within the lake of constance). A week or so ago I figured out that the comet should be located just over the lake - so it should give pretty pictures.
Last evening, most of the clouds disappeared, so I gave it a try. On the way to the Pfänder I stopped at a lookout point in Austria and took some snapshots of the setting sun. The colors somehow reminded me of the colorful sunsets in Arizona.
After that, I tried to find the comet in my 16x70 binoculars but without success - probably due to a thick cloud behind of which I believe the comet was located. Of course the cloud did not intend to move at all. Waiting for a comet to appear can be really exhausting when temperatures are way below freezing point and you are only dressed with a summer jacket and an inappropriate pair of shoes. Sure enough I forgot my gloves...
After more than an hour I refused and packed my stuff. For some reason I did not drive back home but to the Pfänder - the location I originally wanted to visit. I grapped my binoculars and just looked in the direction where I expected the comet - and pow, there it is! I finally found the comet.
Within a second the coldness was forgotten and I pulled out the camera and took some images.
Once I knew the position of the comet, I was able to spot it without optical aids. It is not as bright as I expected it to be. The comet is yellowish in color and shows a nice tail.

After all I can say that all the waiting was worth it. Today, there is not a single cloud on the sky - so, maybe, more pictures to follow soon.

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Letzte Woche habe ich haufenweise wunderbare Bilder vom Kometen Pan-STARRS von der südlichen Hemisphäre gesehen. Nun ist der Komet von unserer Hälfte der Welt zu sehen - nun, zumindest sollte er. Das Wetter war ziemlich schlecht in den letzten Monaten.
Ursprünglich wollte ich auf den Pfänder fahren (ein Berg etwa 10km von zu Hause entfernt) um den Kometen über dem Bodensee zu sehen (die Grenze zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz liegt im Bodensee). Vor etwa einer Woche habe ich ermittelt, daß der Komet direkt über dem See zu sehen sein sollte - es sollte also schöne Bilder geben.
Letzten Abend verschwanden die meisten Wolken, also habe ich es versucht. Auf dem Weg zum Pfänder habe ich an einem Aussichtspunkt in Österreich angehalten und einige Schnappschüsse der untergehenden Sonne geschossen. Die Farben erinnerten mich irgendwie an die farbigen Sonnenuntergänge in Arizona.
Danach versuchte ich den Kometen mit meinem 16x70 Fernglas zu sehen, allerdings erfolglos vermutlich wegen einer dicken Wolke hinter welcher ich glaube daß der Komet sich versteckt hielt. Natürlich schien die Wolke kein Interesse daran zu haben, sich zu bewegen. Auf einen Kometen zu warten kann ziemlich erschöpfend sein, wenn die Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt liegen und man nur mit einer Sommerjacke und und ungeeigneten Schuhen bekleidet ist. Natürlich habe ich auch meine Handschuhe vergessen.
Nach über einer Stunde habe ich aufgegeben und mein Zeug eingepackt. Aus irgendeinem Grund bin ich aber nicht nach Hause gefahren, sondern fuhr zum Pfänder - den Ort, an welchen ich eigentlich hinfahren wollte. Ich nahm mein Fernglas und schaute in die Richtung, in welcher ich den Kometen vermutete - und schwupps, da ist er! Endlich hatte ich den Kometen gefunden.
Innerhalb einer Sekunde war die Kälte vergessen und ich zückte die Kamera um ein paar Bilder zu machen. Nachdem ich die Position des Kometenkannte, konnte ich ihn auch ohne optische Hilfe sehen. Er ist nicht so hell wie erwartet. Der Komet ist gelblich und zeigt einen netten Schweif.

Nach allem kann ich sagen, daß das ganze Warten sich gelohnt hat. Heute befindet sich nicht eine einzige Wolke am Himmel - vielleicht gibt es also bald weitere Bilder.
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Pictures from top to bottom:
(1) Sunset behind the lake of constance
(2) Sun imaged hand-held through the binoculars
(3) Comet Pan-STARRS over the lake of constance - the trees in the foregroud belong to Austria, the coastline on the other side of the lake is Switzerland
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Bilder von oben nach unten:
(1) Sonnenuntergang hinter dem Bodensee
(2) Sonne freihand aufgenommen durch das Fernglas
(3)  Komet Pan-STARRS über dem Bodensee - die Bäume im Vordergrund gehören zu Österreich, die Küstenlinie auf der anderen Seite befindet sich in der Schweiz



Wednesday, January 2, 2013

A truly scenic New Year's Eve / Ein wahrlich malerischer Silvesterabend

On December 31st, Nicole and I went to a village a little east of Bregenz, which is the state capital of Vorarlberg, Austria. Since this spot is situated a little uphill, we had a fantastic view over virtually the complete Rhine valley, starting from Bregenz just below us up to at least Feldkirch.While the day before and the day after were drizzly, weather was just about perfect on New Year's Eve.
Below are some impressions from a memorable night.

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Am 31. Dezember sind Nicole und ich  zu einer kleinen Ortschaft etwas östlich von Bregenz, der Landeshauptstadt von Vorarlberg in Österreich, gefahren. Da dieser Platz etwas höher gelegen ist, hatten wir einen fantastischen Überblick über praktisch das gesamte Rheintal, beginnend von Bregenz direkt unterhalb von uns bis mindestens nach Feldkirch. Während der Tag vorher und der nachfolgende nieselig waren, war das Wetter am Silvesterabend nahezu perfekt.
Unten sind ein paar Eindrücke eines unvergesslichen Abends.
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Pictures from top to bottom:
(1) Fireworks in Bregenz. The dark broad line just above the center of the image is the lake of constance. At its far end one can see some fireworks in Germany.
(2) Well - self explanatory
(3) Fireworks in Bregenz (bottom) and Dornbirn (behind the hill). Note the small bright somewhat tilted line a little left of the center. This is the cablecar on a mountain called Karren.
(4) View over some 20 miles of the Rhine valley. The mountains in the distance all belong to Switzerland.
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Bilder von oben nach unten:
(1) Feuerwerk in Bregenz. Die dunkle breite Linie direkt oberhalb der Bildmitte ist der Bodensee. Hinter diesem kann man ein paar Feuerwerke in Deutschland sehen.
(2) Nunja, selbsterklärend
(3) Feuierwerke in Bregenz (unten) und Dornbirn (hinter dem Hügel). Man beachte die kleine etwas geneigte Linie links der Bildmitte. Das ist die Seilbahn auf einen Berg mit dem Namen Karren.
(4) Blick über etwa 30km des Rheintales. Die Berge in der Ferne gehören allesamt zur Schweiz.

Monday, December 31, 2012

Year after year / Alle Jahre wieder

Year after year, Stefan from the German-speaking Clearsky-Blog asks for astronomical goals for the oncoming year. I first took notice of that last year, when my longtime friend Frank (German-speaking blog Asterythms) also participated.
Again, I would like to embrace the opportunity to present my goals for the next year.
2012 was quite excellent – visiting Arizona, observing an annular solar eclipse at the Grand Canyon and seeing the last Venus transit of my life. 2013 will become a little more down to earth (pun intended). Since I have to manage quite a lot of things in my personal life (we’re about to buy a house and we are expecting a baby in about two months), I cannot focus on too many astronomical goals. However, I do not intend to laze around. So, here are a few activities for 2013:

  1. Education: Starting in February, I will run another adult education program in Austria providing that enough participants will register.  This course is set for eight evenings and contains pretty much everything beginning from eclipses and our solar system up to an introduction to cosmology. It is a beginner’s course, so it covers the basics, i.e. the things that in my point of view everybody at least should have heard once in their lifetime.
  2. While the documentation for those courses is pretty much finished and updated, I am also planning to create a second course for people that want to dig deeper in astronomy. Up to now I have material for about four evenings – which means that I will have to come up with at least two more topics. Probably, those courses would not start before 2014.
  3. Planetary Nebulae – oh, yeah! – Everybody who knows me, knows that I love planetary nebulae. So far, I have observed some 170 of them. Recently, I finished the Planetary Nebulae observing program from the Astronomical League. But this does not mean that I will stop observing those astronomical pieces of jewelry. My plan is to crack the 200. There are still plenty of objects in the summer milky way, so I am confident that this will work.
  4. There are more observing programs from the Astronomical League that I work on. I would like to finish the Binocular Messier Club, i.e. observing all 110 Messier objects with my pair of 16x70 binoculars. At present I am close to 70, so it should be a manageable task. In addition, I want to proceed with the Herschel 400 and the Caldwell catalogue – yet, I do not intend to finish either one of them.
  5. Furthermore, I created and started my own observing projects. Together with Frank (see above) I want to observe a list of 14 planetary nebulae that are located in close proximity to other deep sky object(s). I am quite sure that I will get the rest of them as well. So far, I sketched six of them – one of them made the astronomical sketch of the day, see http://www.asod.info/?p=8745 for the result.
  6. Some ten years ago, I wrote quite a lot of articles for different German-speaking astronomy magazines. Due to different reasons, I stopped writing with the exception of a monthly Desert Skies Newsletter column on planetary nebulae. In 2013, I hope that at least one article gets published in the VdS-Journal (the magazine of the biggest German amateur astronomy association). The article already has been handed in.
  7. OK, some more astronomy: In case that we move to the house we want to buy (I should write a book on the duration of granting of credits…) I plan to set up a mount in the garden. That done, I plan to measure the angular distance between the half moon and the sun with my theodolite. With those values it is possible to calculate the distance factors from sun and moon (how many times the sun is more distant than the moon, that is).
  8. Comets: I have never been an enthusiastic comet observer, however, of course I am interested in PANSTARRS and iCON. So, let’s see, how they evolve.
  9. There will be a partial lunar eclipse on April 25th, 2013. Probably, it will not be a killer as only 1.5% of the moon will enter the earth’s umbra. Yet, I plan to observe it if weather will permit.

Wow, quite a number of activities. Let’s see then what 2013 will bring. I wish all of you a Happy New Year!

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Jahr für Jahr fragt Stefan vom deutschsprachigen Clearskyblog nach den astronomischen Zielen für das nächste Jahr. Ich habe das zum ersten Mal letztes Jahr bemerkt, als mein langjähriger Freund Frank (deutschsprachiger Blog Asterythms) ebenfalls daran teilgenommen hat.
Ich möchte erneut die Gelegenheit ergreifen, meine astronomischen Ziele für das nächste Jahr zu präsentieren.
2012 war ein exzellentes Jahr – mit einem Besuch in Arizona, der Beobachtung einer ringförmigen Sonnenfinsternis vom Grand Canyon aus und dem letzten Venustransits meines Lebens. 2013 werde ich etwas mehr auf dem Boden bleiben (Wortspiel beabsichtigt). Da ich in meinem persönlichen Leben einiges zu managen haben werde (wir sind dabei ein Haus zu kaufen und wir erwarten in etwa zwei Monaten Nachwuchs), kann ich mich nicht auf zu viele astronomische Ziele fokussieren.  Wie dem auch sei, ich beabsichtige nicht, auf der faulen Haut herumzuliegen. Also, hier sind ein paar wenige Aktivitäten für 2013:

1.                  Ausbildung: Beginnend im Februar werde ich einen Volkshochschulkurs in Österreich leiten, vorausgesetzt natürlich dass genügend Teilnehmer mit von der Partie sind. Der Kurs ist angesetzt für acht Abende und beinhaltet so ziemlich alles beginnend von Finsternissen und unserem Sonnensystem bis zu einer Einführung in die Kosmologie. Es ist ein Anfängerkurs, daher behandelt er die Grundlagen, d.h. die Dinge, die nach meiner Meinung jeder in seinem Leben wenigstens einmal gehört haben sollte.
2.                  Während die Dokumentation für diesen Kurs so ziemlich abgeschlossen und auf den neuesten Stand gebracht ist, plane ich einen zweiten Kurs für Leute zu kreieren, die etwas tiefer in die Materie einsteigen möchten. Bis jetzt habe ich Material für etwa vier Abende – das bedeutet, dass ich noch wenigstens zwei weitere Themen ausarbeiten sollte. Vermutlich wird dieser Kurs aber nicht vor 2014 starten.
3.                  Planetarische Nebel – oh, ja! – Jeder der mich kennt, weiß, daß ich Planetarische Nebel liebe. Bis jetzt habe ich etwa 170 davon beobachtet. Vor kurzem konnte ich das Beobachtungsprogramm der Astronomical League abschließen. Das heißt aber nicht, dass ich aufhören werde, diese astronomischen Schmuckstücke zu beobachten. Mein Plan ist, die 200 zu knacken. Es gibt noch viele Objekte in der Sommermilchstraße, von daher bin ich zuversichtlich, dass es klappen wird.
4.                  Es gibt weitere Beobachtungsprogramme der Astronomical League, an denen ich arbeite. Ich möchte den Feldstecher Messier-Club beenden, d.h.die Beobachtung aller 110 Messierobjekte mit meinem 16x70-Fernglas abschließen. Derzeit bin ich nahe an 70 Objekten, d.h. es sollte machbar sein. Zusätzlich möchte ich an den Herschel 400 und dem Caldwell-Katalog weiterarbeiten – Ich plane aber nicht, einen dieser beiden zu beenden.
5.                  Weiterhin habe ich mein eigenes Beobachtungsprojekt kreiert. Zusammen mit Frank (siehe oben) möchte ich eine Liste von 14 Planetarischen Nebeln beobachten, die in unmittelbarer Nähe zu einem oder mehreren Deep-Sky-Objekt(en) befinden. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich die restlichen sehen werde. Bis dato habe ich sechs Stück erfolgreich beobachtet – eines davon hat es zur Astronomischen Zeichnung des Tages gebracht, siehe http://www.asod.info/?p=8745 für das Ergebnis.
6.                  Vor etwa zehn Jahre habe ich recht viele Artikel für verschiedene deutschsprachige Astronomiezeitschriften geschrieben. Aus verschiedenen Gründen habe ich aufgehört zu schreiben, mit Ausnahme der monatlichen Kolumne in dem Desert Skies Newsletter. 2013 hoffe ich, dass wenigstens ein Artikel im VdS-Journal veröffentlicht wird (das ist die Zeitschrift der größten deutschen amateurastronomischen Vereinigung). Der Artikel wurde bereits eingereicht.
7.                  OK, etwas mehr Astronomie: Falls wir in das Haus ziehen sollten, welches wir kaufen möchten (ich sollte ein Buch über die Dauer einer Kreditvergabe verfassen…) möchte ich eine Montierung im Garten aufstellen. Wenn das erledigt ist, plane ich, mit meinem Theodoliten den Winkel zwischen Sonne und Halbmond zu messen. Mit diesen Werten sollte es möglich sein, den Distanzfaktor von Sonne zu Mond berechnen zu können (also wie viel mal mehr die Sonne entfernt ist als der Mond).
8.                  Kometen: Ich war nie ein begeisterter Kometenbeobachter, wie dem auch sei, natürlich bin ich an PANSTARRS und iCON interessiert. Mal sehen, wie sie sich entwickeln.
9.                  Am 25. April 2013 wird es eine partielle Mondfinsternis geben. Vermutlich wird es kein Hammer werden, da nur etwa 1,5% des Mondes vom Erdkernschatten bedeckt werden. Trotzdem plane ich, die Finsternis zu beobachten, wenn es das Wetter zulässt.

Wow, doch eine erstaunliche Anzahl an Aktivitäten. Mal schauen, was 2013 so bringen wird. Ich wünsche euch allen ein glückliches neues Jahr!
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Friday, December 28, 2012

Recalling plans / Pläne Revue passieren lassen

Another year is ending. Sounds like a good reason to review the plans I made in the beginning of that year.
In a blog entry from January 10th, 2012, I listed quite a lot of astronomical goals for this year.
The highlight of 2012 of course was the return visit to Arizona. My wife and I spent two wonderful weeks having lots of sunshine (quite hot, though) and enjoying the beauty of the states. It was great to see so many friends of mine again - I wish there weren't 6'000 miles between us.
Furthermore, I was able to observe the remaining 18 planetary nebulae that I cannot observe from my northern latitute. To do so I used the 16" Ketelsen-Weis-Telescope which I used to sketch all Messier objects in 2010. Dean took great care of it in the meantime. I was happy to realize that I still can set it up on my own without having any trouble.
Nicole and I watched the annular solar eclipse from Hopi Point at the Grand Canyon and participated in a public observing event. We blogged on the eclipse in May.
Additionally, I was able to finish the Astronomical League Planetary Nebulae Observer's Club and handed the data in a couple weeks ago. So far, I haven't gotten any reply but I believe my second observing award will be granted soon.

The Venus transit was thrilling. Not because of its beauty but because of the chase for breaks in the clouds. Nicole and I trusted a Swiss weather forecast that said there would be a chance of a blue sky in Davos, Switzerland. Fortunately, the forecast was somewhat right. A small gap in the clouds allowed us to observe the transit for a couple minutes. While Nicole took some images I observed visually with a pair of 16x70 binoculars. In 2004 I was able to witness the complete Venus transit and now - at least - we could see some of a natural phenomenon that we will never be able to see again in our lives. Back home I learned that I was the only one in our local club that spotted parts of the Venus transit.

What I could not accomplish was the completion another observing club. I mainly worked on the Planetary Nebulae Observer's Club (which I did finish) and the Binocular Messier Club (63 out of 110 objects by now). However, I started my own project: The observation of planetary nebulae in close proximity to other deep sky objects. From 14 objects I have successfully observed 6 in this year.

In 2008 I ran an adult education program in Austria. New course dates for 2013 are defined. So, provided that enough people are interested in getting some good lessons on astronomy, I will be teaching again in about two months. I have been working on the actualization of the documents for about two weeks and I am really looking forward to the lectures.

Also, I had the honor to give a lecture on eclipses in January which was well received by the audience.

I wonder what 2013 will bring. I didn't have time to learn about the astronomical highlights of the following year but will do so in the next couple days. As far as I know there will be at least one lunar eclipse that one can observe in central Europe.

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Ein weiteres Jahr neigt sich dem Ende zu. Klingt nach einem guten Grund, meine am Anfang dieses Jahres geschmiedeten Pläne Revue passieren zu lassen.
In einem Blogeintrag vom 10. Januar 2012 habe ich einige astronomische Ziele für dieses Jahr aufgelistet. Das Highlight 2012 war natürlich der erneute Besuch in Arizona. Meine Frau und ich haben zwei wundervolle Wochen mit viel Sonnenschein (wenn auch etwas heiß) verbracht und genossen die Schönheit der Staaten. Es war toll, viele meiner Freunde wieder zu sehen - ich wünschte es würden uns nicht 9.000 km trennen.
Weiterhin war ich in der Lage die verbliebenen 18 Planetarischen Nebel zu beobachten, die ich nicht von meiner  nördlicheren Lage sehen kann. Um dies zu bewerkstelligen nutzte ich das 16" Ketelsen-Weis-Teleskop mit welchem ich 2012 alle Messierobjekte gezeichnet habe. Dean hat sich in der Zwischenzeit sehr gut um das Fernrohr gekümmert. Ich habe mich gefreut, dass ich es nach wie vor ohne Probleme aufbauen kann.
Nicole und ich haben die ringförmighe Sonnenfinsternis vom Hopi Point am Grand Canyon betrachtet und nahmen an einem öffentlichen Beobachtungsabend teil. Wir haben über die Finsternis im May gebloggt.
Zusätzlich habe ich es geschafft, den Astronomical League Planetary Nebulae Observer's Club zu beenden. Die Daten habe ich vor ein paar Wochen eingereicht. Bis jetzt habe ich noch keine Antwort erhalten aber ich denke, dass mir mein zweiter Beobachtungsaward in Kürzer verliehen wird.

Der Venustransit war aufregend. Nicht wegen seiner Schönheit, sondern wegen der Jagd nach den Wolkenlücken. Nicole und ich vertrauten einer schweizer  Wettervorhersage die besagte, daß es in Davos, Schweiz, eine Chance für blauen Himmel gäbe. Glücklicherweise hat die Vorhersage einigermaßen gestimmt. Eine kleine Lücke in den Wolken gestattet uns, den Transit für ein paar Minuten sehen zu können. Während Nicole ein paar Bilder schoss betrachtete ich visuell mit einem 16x70 Fernglas. 2004 konnte ich den kompletten Venustransit verfolgen und nun - immerhin - konnten wir ein wenig des Naturphänomens sehen, welches wir in unserem Leben nicht wieder zu Gesicht bekommen werden. Zu Hause zurückgekehrt erfuhr ich, daß ich in meinem örtlichen Verein der einzige war, der Teile des Venustransits sehen konnte.

Was ich nicht erreicht habe war die Vervollständigung eines weiteren Beobachtungsclubs. Hauptsächlich habe ich an dem Planetary Nebulae Observer's Club (welchen ich beenden konnte) und dem Binocular Messier Club gearbeitet. Wie dem auch sei, ich habe mein eigenes Projekt gestartet: Die Beobachtung von Planetarischen Nebeln in unmittelbarer Nachbarschaft zu anderen Deep-Sky-Objekten. Von 14 Objekten habe ich 6 erfolgreich in diesem Jahr beobachtet.

2008 habe ich einen Volkshochschulkurs in Österreich geleitet. Neue Kursdaten für 2013 sind schon festgelegt. Sofern also genügend Leute da sind, die sich für guten Astronomieunterricht interessieren, werde ich in zwei Monaten wieder unterrichten. Seit zwei Wochen arbeite ich an der Aktualisierung der Dokumente und ich freue mich schon sehr auf die Vorlesungen.

Ebenso hatte ich die Ehre, im Januar einen Vortrag über Finsternisse zu halten, der vom Publikum wohl aufgenommen wurde.

Ich frage mich, was es 2013 alles geben wird. Bisher habe ich noch keine Zeit gefunden, die astronomischen Highlights des nächsten Jahres zu studieren, das werde ich aber in den nächsten Tagen nachholen. So weit ich weiß, wird es mindestens eine Mondfinsternis geben, die man von Mitteleuropa aus sehen können wird.

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Saturday, December 22, 2012

Yes, I do / Ja, ich will

Not too long ago, the somewhat mystic date 12.12.12 for sure was a date to get married. However, this date was not unique, as there will be a 12.12.12 once in 100 years. Practically, that does not make any difference to the bridal couple as I haven’t heard of anybody to celebrate their 100th wedding anniversary.
OK, I stop beating around the bushes: Nicole and I got married on 20.12.2012 (the German style to specify dates – i.e. the 20th of December, 2012) The fellow reader will recognize the uniqueness of this date which will last for 10.000 years.

Our wedding “party” was not at all excessive. Nicole, her kids and I went out for a meal in our favourite restaurant in Hittisau, Austria.

WE ARE HAPPY!

Well, that’s about all.

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Vor nicht allzu langer Zeit war der 12.12.12 ein Datum um zu heiraten. Wie dem auch sei, dieses Datum war nicht einzigartig, da es einen 12.12.12 einmal in 100 Jahren gibt. Praktischerweise macht das für das Brautpaar keinen Unterschied, da ich noch nie von einem 100. Hochzeitsjubiläum gehört habe.
Ok, ich höre auf damit, um den heißen Brei herumzulabern: Nicole und ich haben am 20.12.2012 geheiratet. Der geneigte Leser wird die Einzigartigkeit dieses Datums erkennen, welches für 10.000 Jahre andauern wird.

Unsere „Hochzeitsfeier“ fand in sehr kleinem Rahmen statt. Nicole, ihre Kinder und ich sind in unser Lieblingsrestaurant in Hittisau, Österreich, essen gegangen.

WIR SIND GLÜCKLICH!

Nun, das ist so ziemlich alles.

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Pictures from top to bottom:

(1) Our rings on top of the family register
(2) Well, that's us...

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Bilder von oben nach unten:

(1) Unsere Ringe auf unserem Stammbuch
(2) Nun ja, das sind wir...

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Sunday, December 9, 2012

No pain no gain / Ohne Leid ka Freid


In October, we got the first snow for this season. A warm front shortly after that snowfall melted all that snow pretty quickly. Last week – as  it seems just about in time for the first advent – we got plenty of snow. It started last Sunday, when we got some 8 inches of the white splendour. That actually was quite nice. The following day it rained, so the snow was compressed and we feared it would vanish completely. However, rain turned into snow again – and it did not stop . The next day we got around 10 more inches. I took a day off as I wanted to celebrate my birthday with the family. While it was heavily snowing, we went to a store to buy some ingredients for my birthday cake. On the way home, we got stuck with our car in the driveway that leads to our home. This is a non-public dirt road that at one point is quite steep. At that point, my car refused to go any further. Well – it figures: The snow chains we then put on also did not work as well as intended. So, we had to shovel the snow out of the driveway which took us an hour and a half. Finally, taking quite a run-up, we managed to get the car in front of our house.

When we get more snow than the chassis clearance of our cars would allow, we have to wait for the caterpillar to clear the driveway. This worked satisfyingly well last year, this year the caterpillar driver improved his service, i.e. he shows up an hour or so earlier than expected. We are thankful that we have him because we would not stand a chance to manage that amount of snow on our owns.
However, what the caterpillar cannot accomplish is to clear the windows. As we live in an attic apartment, the windows snow up like nobody’s business. Unfortunately, I missed the chance to clear the windows regularly by myself. Now, we live in an igloo with the only light filling the room coming from the balcony windows. It is actually quite depressing to live in a dark room so last night I removed the snow from at least one window. This means that I have to force the window to open which took quite a while. As one can imagine, when opening an attic window that has some 20 inches of snow on it, a considerable amount of that snow would fall into the apartment. which is what happened. Be this as it may, after some 15 minutes the window restarted working as a window and not as a snow reservoir. The window I cleared fulfils one more purpose: Internet! As the Germans were incapable of providing us with a suitable internet connection (neither per cable nor wireless) we had to buy a modem that connects us to Austrian wireless internet providers. That works fantasticly well when weather is fine (we are very close to Austria which is only a 5 minutes drive from home). However, in heavy rain, thunderstorms and in snowy conditions, it does not. One of the reasons for that seems to be the way they built our house. It is a passive house that does a great job in blocking everything off that is not supposed to enter a building – such as wireless internet…
Now the internet works – not very well but it works. We can connect to the rest of the world again.

Well, the last two days it did not snow. The road service managed to get the roads clear to a certain stage (actually, I am quite impressed how well the Austrians cope with the situation).
I wonder how well that will work the following days. The forecast reports some 8 inches for the next 24 hours. From experience, the amount they predict doesn’t come close to the actual amount as we live in kind of a natural geographic barrier.

There is one more thing for me to do: The spot where I usually set up my scope has turned into a 120 inches high snow mountain. As soon as it is supposed to clear I will have to shovel a bit more…

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Im Oktober haben wir den ersten Schnee für diese Saison bekommen. Eine Warmfront hat den Schnee kurz nach dem Schneefall wieder wegschmelzen lassen. Letzte Woche – wie es scheint direkt rechtzeitig zum ersten Advent – haben wir viel Schnee bekommen. Es begann letzten Sonntag als wir etwa 20 cm der weißen Pracht erhielten. Das war eigentlich ganz nett. Am nachfolgenden Tag regnete es, daher hat es den Schnee komprimiert und wir befürchteten, der Schnee würde komplett verschwinden. Der Regen verwandelte sich jedoch in Schnee – und es hörte nicht auf. Am nächsten Tag hatten wir etwa  weitere 25cm. Ich nahm einen Tag frei um mit der Familie meinen Geburtstag zu feiern. Während es sehr stark schneite, fuhren wir zu einem Geschäft um Zutaten für meinen Geburtstagskuchen einzukaufen. Auf dem Heimweg blieben wir mit unserem Auto in der Einfahrt, die zu unserem Haus führt, stecken. Dabei handelt es sich um einen nicht öffentlichen ungeteerten Feldweg der an einer Stelle recht steil ist. An diesem Punkt versagte mein Auto, weiter zu fahren. Nun, war ja klar: Auch die Schneeketten, die wir aufzogen funktionierten nicht wie gewünscht. Also mussten wir den Weg freischaufeln, was uns etwa anderthalb Stunden gekostet hat. Schlußendlich, mit gehörigem Anlauf, haben wir es geschafft, das Auto vor unser Haus zu bekommen.

Wenn wir mehr Schnee bekommen als die Bodenfreiheit unserer Autos erlaubt, dann müssen wir auf den Traktor warten, der uns den Weg freiräumt. Das hat letztes Jahr zufrieden stellend funktioniert, dieses Jahr hat der Traktorfahrer den Service noch verbessert, d.h. er ist etwa eine Stunde früher da als erwartet. Wir sind dankbar, dass wir ihn haben, denn ansonsten hätten wir keine Chance, mit den unglaublichen Schneemengen fertig zu werden.
Wie dem auch sei, der Traktorfahrer kann nicht unsere Fenster freimachen. Da wir in einer Dachgeschoßwohnung leben, schneien die Fenster schneller zu als man schauen kann. Leider habe ich es verpasst, die Fenster regelmäßig selbst freizumachen. Jetzt leben wir in einem Iglu und das einzige Licht das den Raum erreicht ist dasjenige, welches von den Balkonfenstern kommt. Es ist ziemlich deprimierend in einer Dunkelkammer zu wohnen, daher habe ich letzten Abend zumindest ein Fenster vom Schnee befreit, was eine Zeit lang gedauert hat. Wenn man ein Dachfenster mit 50cm Schnee oben drauf öffnet, so kann man sich leicht vorstellen, dass eine nicht unerhebliche Menge des Schnees in die Wohnung fällt – und genau das ist passiert. Nach etwa 15 Minuten funktionierte das Fenster jedoch wieder wie von seinem Erbauer ursprünglich avisiert und nicht als Schneereservoir. Das Fenster erfüllt einen weiteren Zweck: Internet! Da die Deutschen unfähig sind, uns mit einer geeigneten Internetverbindung zu versorgen (weder per Kabel noch per Funk), mussten wir ein Modem kaufen, das uns mit dem österreichischen Funknetz verbindet. Das funktioniert fantastisch wenn das Wetter gut ist (wir wohnen sehr nahe an Österreich, welches nur 5 Autominuten von zu Hause weg ist). Bei starkem regen, Gewittern und bei Schnee jedoch tut es das nicht. Einer der Gründe scheint die Art und Weise zu sein, wie das Haus errichtet wurde. Es ist ein Passivhaus das einen wundervollen Job tut, alles abzublocken, was das Haus nicht betreten soll – so wie zum Beispiel kabelloses Internet…
Nun funktioniert das Internet – nicht besonders gut, aber es funktioniert. Wir können uns wieder mit dem Rest der Welt verbinden. 
Nun, die letzten beiden tage hat es nicht geschneit. Der Straßendienst hat es geschafft, die Straßen bis zu einem gewissen Grad zu räumen (um genau zu sein bin ich beeindruckt, wie gut die Österreicher mit der Situation umgehen können). Ich frage mich, wie gut das in den nächsten tagen funktionieren wird. Der Wetterbericht sagt etwa 20cm für die nächsten 24 Stunden voraus. Aus der Erfahrung heraus kommt das nicht annähernd an die tatsächliche Menge heran, da wir in einer Staulage wohnen.

Eine Sache gibt es noch für mich zu tun. Der Platz an welchem ich normalerweise mein Teleskop aufstelle hat sich in einem 3 Meter hohen Schneeberg verwandelt. Sobald es aufklaren soll, werde ich ein wenig mehr schaufeln müssen…

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Pictures from top to bottom:

(1) Birthday cake - made by my wonderful fiancee Nicole
(2) Picture-puzzle: We hid a car in that image. Can you find it?
(3) This used to be our balcony. Maybe, we should re-negotiate our lease...
(4) Clear attic window - you can see the piled up snow right next to it just to know what we're talkin' 'bout
(5) Beautiful landscape - I added a little drama by using an orange gradual filter

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Bilder von oben nach unten:

(1) Geburtstagskuchen - gebacken von meiner wundervollen Verlobten Nicole
(2) Rätselbild: Wir haben ein Auto in diesem Bild versteckt. Können Sie es finden?
(3) Das war mal unser Balkon. Vielleicht sollten wir unsere Miete nachverhandeln...
(4) Freigeräumtes Dachfenster - man kann den aufgestapelten Schnee direkt neben dem Fenster sehen, nur damit wir wissen, worüber wir reden
(5)Schöne Landschaft - Ich habe ein wenig Dramaturgie mit einem orangenen Verlaufsfilter hinzugefügt