Tuesday, December 8, 2015

The „last“ accessible NGC-PN / Der "letzte" zugängliche NGC-PN

Last night, I observed the last remaining NGC-planetary nebula (PN) that I most likely can observe from my home in southern Germany: NGC 2242 in Auriga. This object was discovered by Lewis Swift in 1886 and was long believed to be a galaxy before a study published in 1987 (!) revealed that it is a PN. Usually, it goes the other way around... According to Dr. Wolfgang Steinicke, NGC 2242 is the last NGC-PN to be discovered and the faintest one in this catalog. Well, I kind of like to collect photons from very faint objects, so I gave it a try. Ok, it took me more than one try...
When we came home late Saturday evening, the skies were clear. So, I set up my 18” Dobsonian and tried to hunt down NGC 2242 (I believe, I already tried it once before, but I usually do not record negative observations too carefully). This was hard work since it was close to zenith. While this is a good thing in terms of atmospheric transparency, it is no good for my neck and maneuvering some 40 kilograms of telescope precisely with virtually having no lever arm at all is hard work too. After some 90 minutes using different powers, a Uranometria chart and ALADIN, the moon would rise and I finally cancelled. Even though the skies were quite dark (fst some 6m5), I just did not see NGC 2242.
The next night’s skies were even better. I logged a faintest star of 7m0, which is pretty well for my backyard but not a record. This time – two hours earlier in the night than the night before – I found NGC 2242 amazingly quickly. I believe, the hunt did not take longer than 5 minutes plus I did not have to bend my back. I think the combination of a relaxed posture and the even better skies made the difference.
NGC 2242 is not really a “wow”-object but quite inconspicuous. However, I did not have to use averted vision to see it – though it improves contrast. According to Wikipedia, this PN is some 6500 ly away and located 1500 ly above the galactic plane (which is seldom).

So, any PNs left for me? Hell, yeah! There are still tons of PNs around. Kent Wallace observed more than 300 PNs with an 8” telescope from a latitude that is not a lot more southern than my location. NGC 2242 was my 222nd PN, so far. But I doubt that I will be able to observe any more NGC-PN from my home. The northernmost NGC-PN-object, that I have not logged, yet, is NGC 2792 in Vela, with a declination of -42°26’. I happen to live at a latitude of 47.5°. Even though there might be a mathematical chance for me to see NGC 2792, I personally would not place any bets on that...

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In der letzten Nach beobachtete ich den letzten übrig gebliebenen panetarischen Nebel (PN) aus dem NGC-Katalog, den ich höchstwahrscheinlich von meinem Zuhause in Süddeutschland aus beobachten kann: NGC 2242 in Auriga. Dieses Objekt wurde von Lewis Swift 1886 entdeckt und wurde lange Zeit für eine Galaxie gehalten, bevor eine 1987 (!) veröffentlichte Studie aufdeckte, daß es ein PN ist. Normalerweise geht das anders herum...
Gemäß Dr. Wolfang Steinicke ist NGC 2242 der letzte NGC-PN, welcher entdeckt wurde und gleichzeitig noch der schwächste dieses Kataloges. Nun, ich mag es irgendwie, Photonen von sehr schwachen Objekten einzufangen, also habe ich einen Versuch gestartet. OK, es hat mehr als einen Versuch gebraucht...
Als wir spät am Samstagabend nach Hause kamen, war der Himmel klar. Also baute ich mein 18“ Dobsonteleskop auf und versuchte, NGC 2242 zur Strecke zu bringen (ich glaube, ich habe dieses Objekt tatsächlich schon einmal versucht, aber üblicherweise vermerke ich negative Beobachtungen nicht zu gründlich). Dies war harte Arbeit, da es nahe am Zenit war. Während dies hinsichtlich der Transparenz der Atmosphäre gut ist, ist es nicht gut für meinen Hals und etwa 40 Kilogramm Teleskop praktisch ohne Hebelarm zu manövrieren ist ebenfalls Schwerstarbeit. Nach etwa 90 Minuten mit verschiedenen Vergrößerungen, der Uranometriakarte und ALADIN ging der Mond schließlich auf und ich brach ab. Auch wenn der Himmel ziemlich dunkel war (fst etwa 6m5) habe ich NGC 2242 einfach nicht gesehen.
Der Himmel in der nächsten Nacht war sogar noch besser. Ich notierte einen schwächsten Stern von 7m0. Das ist ziemlich gut für meinen Garten, aber noch kein Rekord. Diesmal – zwei Stunden früher in der Nacht als in der Nacht zuvor – fand ich NGC 2242 erstaunlich schnell. Ich glaube die Jagd dauerte nicht länger als 5 Minuten und ich musste meinen Rücken nicht verbiegen. Ich denke, die Kombination aus entspannter Körperhaltung und noch besserem Himmel machte den Unterschied aus.
NGC 2242 ist kein wirkliches „Wow“-Objekt, sondern sehr unscheinbar. Immerhin musste ich kein indirektes Sehen anwenden, um es zu sehen – wenngleich es den Kontrast verbesserte. Gemäß Wikipedia ist dieser PN etwa 6500 Lj entfernt und befindet sich 1500 Lj über der galaktischen Ebene (das ist selten).
So, sind noch irgendwelche PNs für mich übrig? Aber hallo! Da sind immer noch haufenweise PNs. Kent Wallace hat über 300 PNs mit einem 8”-Teleskop von einem Breitengrad aus beobachtet, welcher nicht viel weiter südlich steht als meiner. NGC 2242 war mein bislang 222. PN. Ich bezweifle aber, daß ich noch einen weiteren NGC-PN von zu Hause aus werde beobachten können. Das nördlichste noch nicht geloggte NGC-PN-Objekt ist NGC 2792 in Vela mit einer Deklination von -42°26‘. Ich lebe auf einer Breite von 47,5°. Auch wenn es eine mathematische Chance für mich gibt, NGC 2792 sehen zu können, würde ich persönlich keine Wetten darauf abschließen...


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