Sunday, November 4, 2012

Concert night / Konzertabend

Once a year I go to church. This is the case when Viktor Romanko tours Germany.
Some of my friends and blog readers may already know that I play the accordion and that I love accordion music.
When I was 5ish years old I became accordion lessons and played until I was 10 or so. Then I quit playing but restarted at the age of 21. Still, I occassionally play the accordion but I do not have enough spare time to evolve my techniques to a state I wish I would be able to play.
Accordion tunes play a significant role in a lot of cultures. In the Alps there are several different kinds of accordions (e.g. the Steirian harmonica, the so-called "Schwizerörgeli" (literally "little Swiss organ") and the standard accordion). Also, in the regions along the German coastline (North Sea) the accordion plays an important role. There, it is called the "Schifferklavier" which literally translated means "skipper's piano" in its original meaning. Sometimes, this word is used more casually for the English word "squeezebox".
When I was in the states in 2010, I was very happy to learn that the accordion also is part of Mexican music which is one reason why I preferred hearing Mexican stations instead of American ones.

To some of you it might be new that the accordion is an orchestra instrument in Eastern Europe and Russia. When surfing the internet (especially youtube of course) I found a lot of talented accordion players and I was thrilled to learn that a former world champion tours Germany once a year. Well, Germany is quite big (at least for European standards - it is a little bigger than Arizona) but this accordion player comes to locations (usually churches) that are within an hours drive from my home in southern Germany.

The musician I am talking of is Professor Viktor Romanko. As said previously, he won the world championship and, moreover, numerous other awards, for instance for the art of improvization. He was awarded "People's artist of Russia" which is the highest honor an artist can get in Russia.
If you have the chance of visiting one (or more!) of his concerts you should grasp at that opportunity - it absolutely is worth it.
Viktor Romanko is a virtuoso extraordinaire and the only artist on earth that can play the four seasons by Vivaldi on a bayan - a Russian type of button accordion. His instrument is a custom-built bayan that to my knowledge has a range of four octaves on the bass side (my 120 basses accordion has one octave - that is the standard). By the way: I bought Prof. Romanko's sheet music for Vivaldi's Four Seasons the first time I visited one of his concerts and rehearsed the first movement of the Winter quite eagerly. It took my more than a year to come to a result that was satisfying to me - yet I still have to improve on that.

Professor Romanko's bandwith is huge: Classical music and classic organ pieces (especially Bach transcriptions) are part of the concerts as well as modern jazz music, Beatles songs and - his specialty - improvisations on themes that the audience is turning in.

Nicole and I were fascinated and enjoyed the evening very much. Moreover, to me it is very interesting to see a real professional accordion player - and we and all the others in the audience had a big smile on the faces in the concert and afterwards.

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Einmal im Jahr gehe ich in die Kirche. Das ist dann der Fall wenn Viktor Romanko durch Deutschland tourt.
Manche meiner Freunde und Blogleser wissen schon, daß ich Akkordeon spiele und Akkordeonmusik liebe.

Als ich etwa 5 Jahre alt war bekam ich Akkordionunterricht und spielte bis ich so etwa 10 Jahre alt war. Dann habe ich damit aufgehört aber mit 21 Jahren wieder angefangen. Nach wie vor spiele ich gelegentlich Akkordion aber ich habe nicht mehr die nötige Freizeit um meine Technik so zu entwickeln wie ich gerne spielen können würde.
Akkordionklänge spiele eine signifikante Rolle in vielen Kulturen. In den Alpen gibt es mehrere verschiedene Akkordeonarten (z.B. die Steirische Harmonika, das sogenannte "Schwizerörgeli" und das Standardakkordeon). Auch entlang der deutschen Küste (Nordsee) spielt das Akkordeon eine wichtige Rolle. Hier wird es "Schifferklavier" genannt.
Als ich 2010 in den Verinigten Staaten vom Amerika war habe ich mich sehr gefreut mitzubekommen, daß das Akkordeon auch Teil der mexikanischen Musik ist - dies ist ein Grund wieso ich mexikanische Radiostationen den amerikanischen vorgezogen habe.

Für manche der Leser mag es neu sein zu erfahren, daß das Akkordeon in Osteuropa und in Russland ein Orchesterinstrument ist. Als ich das Internet (besonders youtube natürlich) durchforstet habe fand ich viele talentierte Akkordeonisten und ich war begeistert als ich las, daß ein ehemaliger Weltmeister einmal pro Jahr durch Deutschland tourt. Nun, Deutschland ist groß (zumindest für europäische Standards - es ist ein wenig größer als Arizona) aber dieser Akkordeonspieler kommt an Plätze (meist Kirchen), die sich in einer Autostunde von meinem Wohnort in Süddeutschland erreichen lassen.

Der Musiker von dem die Rede ist, ist Viktor Romanko. Wie schon zuvor geschrieben hat er einen Weltmeistertitel gewonnen und zusätzlich zahlreiche andere Preise, zum Beispiel für die Kunst der Improvisation. Er ist "Volkskünstler Russlands" welches die höchste Auszeichnung ist, die ein Künstler in Russland bekommen kann.
Wenn Sie die Chance haben eines (oder mehrere!) seiner Konzerte zu besuchen, sollten Sie die Gelegenheit beim Schopfe packen - es ist es absolut wert.
Viktor Romanko ist ein außergewöhnlicher Virtuose und der einzige Künstler weltweit, der die vier Jahreszeiten von Vivaldi auf der Bayan  - ein russischer Typ eines Knopfakkordeons - spielen kann. Sein Instrument ist eine Sonderanfertigung welche meines Wissens einen Tonumfang von vier Oktaven auf der Basseite aufweist (mein 120-Bass Akkordeon hat nur eine Oktave - das ist der Standard). Nebenbei bemerkt: Als ich das erste Mal ein Konzert von Prof. Romanko besuchte, habe ich seine Noten für Vivaldis Vier Jahreszeiten erworben und den ersten Satz aus dem Winter ziemlich eifrig einstudiert. Es hat über ein Jahr gedauert um zu einem Ergebnis zu kommen, welches mich zufrieden gestellt hat - trotzdem kann und muss ich mich da immer noch verbessern.


Professor Romankos Bandbreite ist riesig: Klassische Musik und klassische Orgelmusik (besonders Transkriptionen von Bach) sind ebenso Teil der Konzerte wie moderne Jassmusik, Beatles-Songs und - seine Spezialität - Improvisationen auf Melodien die das Publikum einwirft.

Nicole und ich waren fasziniert und haben den Abend sehr genossen. Überdies ist es für mich sehr interessant einen echten professionellen Akkordeonisten zu sehen - und wir und all die anderen im Publikum hatten während des Konzerts und danach ein großes Lächeln auf den Gesichtern.

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Friday, November 2, 2012

A colorful evening / Ein farbenfroher Abend

I very well remember that I hated attending arts classes in comprehensive school. Unfortunately, I had to. To me it is absolutely not understandable why this is a subject that belongs in school (as well as religion, physical education and music). The time wasted here could easily be invested in stuff that really matters in future life, such as maths, physics, chemistry et cetera.
Well, I am not the Secretary of Education an I am not intending to become.
While I do not see the reason for the need to have above mentioned subjects in school, that does not necessarily mean that I hate them. Actually, I loved watching the late Bob Ross' series (he was a talented British painter) that were broadcast in television quite some while ago.
This evening, Nicole and I exhibited our creative vein. Before, we bought some watercolor and color by numbers templates from a (at least in Germany) well-known manufacturer. Nicole chose to work on the color by numbers picture which will require some more attention. I was able to finish the easier watercolor picture.
The image underneath shows the result. I am quite happy with it.

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Ich erinnere mich noch sehr gut daran, dass ich es gehasst habe, am Kunstunterricht in der Schule teilnehmen zu müssen. Leider musste ich aber. Für mich ist es absolut nicht verständlich, wieso dieses Fach in die Schule gehört (genauso wie Religion, Sport und Musik). Die Zeit welche man hierbei verschwendet könnte man viel leichter in Stoff investieren der im Leben wirklich wichtig ist, so wie Mathematik, Physik, Chemie und so weiter.
Nun, ich bin nicht der Kultusminister und ich plane auch nicht es zu werden.
Während ich keinen Grund für die Notwendigkeit oben genannter Fächer in der Schule sehe, so heißt das nicht zwangsläufig, daß ich diese hasse. Um genau zu sein liebte ich es die Serien des verstorbenen Bob Ross (ein talentierter britischer Maler) anzusehen, die vor einer Weile ausgestrahlt wurden.
Diesen Abend haben Nicole und ich unsere künstlerische Ader unter Beweis bestellt. Vorher haben wir ein paar Aquarell- und Malen-nach-Zahlen-Vorlagen von einem (zumindest in Deutschland) bekannten Hersteller gekauft. Nicole hat sich entschieden, an einem Malen-nach-Zahlen-Bild zu arbeiten, welches noch etwas Aufmerksamkeit benötigt. Ich war in der Lage, ein einfacheres Aquarellbild fertigzustellen.
Das untenstehende Bild zeigt das Ergebnis. Ich bin recht zufrieden damit.

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Sunday, October 28, 2012

Flaketober / Flocktober

While last year at that time we were wondering whether or not we would have white Christmas, this year there seems to be no doubt. Yesterday, the first snow fell and up to now it accumulated to about 5cm (2 inches). Well, not much but way too early from my point of view...

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Während wir uns letztes Jahr um diese Zeit fragten, ob wir weiße Weihnachten haben würden oder nicht, so scheint es dieses Jahr keinen Zweifel daran zu geben. Gestern fiel der erste Schnee und bis jetzt hat er sich zu etwa 5cm angehäuft. Ok, nicht viel aber viel zu früh aus meiner Sicht...

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Sunday, October 21, 2012

A cometlike night / Eine kometenhafte Nacht


Last night, the Vorarlberger Amateur Astronomen (to my knowledge the only astronomical club in Vorarlberg, Austria) hosted an observing night for the attendees of an education program that was arranged a couple months ago. Back then I had the pleasure of lecturing on navigation among the constellations with the help of a star finder map and – my specialty - on deep sky objects. The planned observing night took place last night. We met at a place close to Dornbirn, Vorarlberg’s biggest city, on top of a smaller mountain at an elevation of approximately 1000m. The summit is called the Bödele, and it is quite famous as it is a skiing area. I had observed from that place a couple times ago. While sky conditions usually are good the light pollution is severe as a nearby restaurant thinks it can attract guests by installing illuminated advertising signs. However, the benefit of that place is its good accessibility.
 
Altogether, some ten persons attended, including club members. Despite the bright lights that were disturbing pretty much, we could observe quite a number of objects. Beside the waxing crescent moon, we observed M27, NGC 752, NGC 891 (faded due to the light pollution), the Plejades, M31, Jupiter and the still quite bright comet Hergenrother.
About 10 pm we broke off.
However, the night was still young, so I did not just drive home and go to bed but setup the telescope in my backyard. Sky conditions at my residence are a lot better and I could log a faintest star of 6m5. Even though becoming tired, I spent about two more hours under a nice sky. First, I tried to detect the Westbrook nebula in Perseus which is a protoplanetary nebula. After some 20 minutes of searching, I quit. Usually, I do not know about the magnitude of the objects I plan to observe. This is to stay objective. However, this time it would have helped to know the brightness (should I say darkness instead?) which is 20mag. No chance at all for my 18” Dobsonian. I still wonder why this object is printed in the Uranometria atlas while others with apparent magnitudes of 13mag or so are not. Well, I will probably never find out…
While quickly becoming more and more tired, I sketched IC 1454 – which is a nice planetary nebula in Cepheus and then – remembering the position from a sky chart that a club member has taken to the event on the Bödele – comet Hergenrother. I had seen it a couple hours before in a 16” Newtonian and could now observe it in my 18” one. This comet still is quite bright and showed a picturesque shape. Even though comets are not my specialty, I could not resist to draw it.
After that, I tried to find one more planetary nebula – PK 158+17.1 – but quit in between as I finally was overcome by tiredness.

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Letzte Nacht veranstalteten die Vorarlberger Amateurastronomen (meines Wissens die astronomische Vereinigung in Vorarlberg) eine Beobachtungsnacht für die Teilnehmer eines Ausbildungsprogrammes, der vor ein paar Monaten stattfand. Damals hatte ich das Vergnügen über das Navigieren durch die Sternbilder mit Hilfe einer Sternkarte und – meine Spezialität – über Deep-Sky-Objekte zu referieren. Die geplante Beobachtungsnacht fand letzte Nacht statt. Wir trafen uns an einem Platz nahe Dornbirn, Vorarlbergs größte Stadt, zuoberst auf einem kleineren Berg in einer Seehöhe von ca. 1000m. Der Gipfel heißt Bödele und ist ein recht bekanntes Skigebiet. Von diesem Ort habe ich schon mehrere Male beobachtet. Während die Himmelsbedingungen übrlicherweise gut sind, so ist die Lichtverschmutzung recht schlimm, da ein nahegelegenes Restaurant meint, es könne Gäste durch die Installation von beleuchteten Schildern anlocken. Wie dem auch sei, der Vorteil dieses Platzes ist seine gute Erreichbarkeit.
Insgesamt haben etwa 10 Personen teilgenommen, inklusive Vereinsmitglieder. Trotz der hellen Lichter, die sehr stark störten, konnten wir eine ziemliche Anzahl an Objekten beobachten. Trotz des zunehmenden Mondes beobachteten wir M27, NGC 752, NGC 891 (verblasste aufgrund der Lichtverschmutzung), die Plejaden, M31, Jupiter und der immer noch helle Komet Hergenrother.
Gegen 22 Uhr brachen wir ab
Wie dem auch sei, die Nacht war noch jung, also fuhr ich nicht einfach nach Hause und legte mich ins Bett, sondern baute das Teleskop in meinem Garten auf. Die Himmelsbedingungen an meinem Zuhause sind um einiges besser und ich konnte als schwächsten mit bloßem Auge sichtbaren Stern von 6m5 festhalten. Obwohl ich müde wurde, verbrachte ich zwei weitere Stunden unter einem netten Himmel. Zuerst versuchte ich, den Westbrook-Nebel im Perseus, ein Protoplanetarischer Nebel, zu erkennen. Nach etwa 20 Minuten des Suchens gab ich auf. Üblicherweise kenne ich die Helligkeit eines Objektes welches ich zu beobachten plane nicht. Das mache ich um objektiv zu bleiben. Wie dem auch sei, diesmal hätte es geholfen, die Helligkeit (oder sollte ich stattdessen besser sagen: Dunkelheit?), welche 20mag beträgt, zu kennen. Nicht den Hauch einer Chance für meinen 18“er. Ich frage mich nach wie vor, wieso dieses Objekt in der Uranometria verzeichnet ist, während andere mit scheinbaren helligkeiten von um die 13mag nicht enthalten sind. Nun, ich werde es vermutlich nie herausfinden…
Während ich schnell immer müder wurde zeichnete ich IC 1454 – welcher ein netter Planetarischer Nebel im Cepheus ist und anschließend – die Position noch in Erinnerung von einer Sternenkartem, die ein Vereinsmitglied zu der Veranstaltung auf dem Bödele mitgebracht hatte – den Kometen Hergenrother. Ich hatte es ein paar Stunden zuvor in einem 16“ Newton gesehen und konnte ihn nun in meinem 18“er beobachten. Der Komet ist immer noch recht hell und zeigte eine malerische Form. Obwohl Kometen nicht meine Spezialität sind konnte ich nicht widerstehen ihn zu zeichnen.
Danach versuchte ich einen weiteren Planetarischen Nebel – PK 158+17.1 – zu finden aber brach zwischendrin ab da ich schließlich von der Müdigkeit übermannt wurde.

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 Pictures from top to bottom:

(1) Observing event on the Bödele in Vorarlberg, Austria
(2) Jupiter and the Plejades
(3) Comet Hergenrother as seen in my 18" Dobsonian
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 Bilder von oben nach unten:

(1) Beobachtungsveranstaltung auf dem Bödele in Vorarlberg, Österreich
(2) Jupiter und die Plejaden
(3) Komet Hergenrother nach Beobachtung in meinem 18" Dobson 
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Sunday, October 14, 2012

Mother nature's light shows / Lichtspiele von Mutter Natur



The electromagnetic spectrum spans some 18 or so decimal powers, which is quite an incredible number. Let’s compare that with a dust particle of 0.1 mm. Upsizing that particle to the 18th decimal power will result in a particle as big as 100 billion kilometres! As human brains are incapable of handling that number, the astronomical unit (A.U.) might help out – this is the mean distance from the Earth to the Sun. One astronomical unit equals approximately 150 million kilometers. Now, 100 billion kilometres then are some 667 A.U.s. Still, we probably cannot handle that number too well. We do know that Pluto – once the 9th planet of our solar system – has a mean distance of some 60 A.U.s to the sun, so 100 billion kilometres are roughly ten times the distance to Pluto. While a standard jumbo jet would need some 13.000 years to fly that distance (without refuelling stopovers of course!), the light only needs 3.8 days for that.
OK, I believe I am running off the track…
The electromagnetic spectrum is one interesting thing! It contains the extremely short gamma rays with wavelengths of 10 or so picometers. On the other side, there is ELF, the extremely low frequency with wavelengths of 100.000 km.
Within all that 18 decimal powers, we humans are very limited in our senses. We can see only “visible” radiation and feel infrared radiation, another word of which is warmth. The visible spectrum, light as we know of in daily life, as can be seen with the detector called “eye” covers the range from approximately 380 nm to 780 nm. How limited we humans are.
However, this blog entry will deal with the remaining 400 nm that we can see. Mother nature is providing us with extraordinary beauty. Ever since living in Good Ol’ Germany again, I enjoy watching a beautiful sunrise. Seeing the solar disk slowly crawling behind the mountains is just neat. There can be a lot of fog in our area – and sometimes we see right above the fog ceiling. The views we then get are stunning.
A couple weeks ago, I observed the last remaining Planetary Nebula in order to fulfil the requirements for the Astronomical League Planetary Nebulae Observers Club. It was one of the hardest objects ever (Sh2-216) but the sky was extremely dark and so I catched that faint object. Beside seeing one of mother nature’s dimmest objects I was rewarded with another appearance I had not expected to ever see at home – the zodiacal light.

The world we live in is wonderful – all we have to do is to open our eyes and to watch out (pun intended).

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Das elektromagnetische Spektrum erstreckt sich über ungefähr 18 Zehnerpotenzen, eine ziemlich unglaubliche Zahl. Wir vergleichen dies mal mit einem Staubkorn mit einem Durchmesser von 0,1 mm. Dieses Staubkorn um 18 Zehnerpotenzen zu vergrößern würde in einem Partikel mit einem Durchmesser von 100 Milliarden Kilometern resultieren! Da das menschliche Gehirn nicht in der Lage ist, diese Zahl gescheit handzuhaben, hilft die Astronomische Einheit (AE), das ist die mittlere Entfernung der Erde zur Sonne, vielleicht aus. Eine Astronomische Einheit entspricht etwa 150 Millionen Kilometern. Nun, 100 Milliarden Kilometer sind dann ungefähr 667 AEs. Nach wie vor können wir mit  dieser Zahl vermutlich nicht viel anfangen. Wir wissen, dass Pluto – einst der neunte Planet in unserem Sonnensystem – eine mittlere Entfernung von etwa 60 AEs zur Sonne aufweist, daher wären 100 Milliarden Kilometer grob die zehnfache Entfernung zu Pluto. Während ein Jumbojet für die Strecke etwa 13.000 Jahre benötigen würde (natürlich ohne Zwischenstops zum Auftanken), so benötigt das Licht nur 3,8 Tage dafür.
OK, ich glaube, ich schweife ab.
Das elektromagnetische Spektrum ist eine spannende Sache! Es beinhaltet extrem kurze Gammastrahlen mit Wellenlängen von um die 10 Picometern. Auf der anderen Seite gibt es die ELF (Extremely Low Frequency) mit Wellenlängen von 100.000 km.
Innerhalb dieser 18 Zehnerpotenzen sind wir Menschen mit unseren Sinnen sehr begrenzt. Wir können nur die „sichtbare“ Strahlung sehen und Infrarotstrahlung, oder mit anderen Worten Wärme, fühlen. Das sichtbare Spektrum, also Licht in der alltäglichen Bedeutung, welches wir mit dem Detektor namens „Auge“ sehen können reicht von etwa 380 nm bis 780 nm. Wie begrenzt wir Menschen doch sind.
Wie dem auch sei, dieser Blogeintrag behandelt die übrig bleibenden 400 nm die wir sehen können. Mutter Natur versorgt uns mit außergewöhnlicher Schönheit. Seit ich wieder im guten alten Deutschland wohne genieße ich es, einen schönen Sonnenaufgang anzusehen. Zu sehen wie die Sonnenscheibe hinter den Bergen langsam emporkrabbelt ist einfach toll. In unserer Gegend kann es viel Nebel geben – und manchmal befinden wir uns direkt über der Nebelgrenze. Die Ansichten die wir dann bekommen sind umwerfend.
Vor ein paar Wochen habe ich den letzten Planetarischen Nebel beobachtet um die Bedingungen zum Erlangen eines US-amerikanischen Beobachterzertifikates (Astronomical League Planetary Nebulae Observers Club) zu erfüllen. Es war eines der schwersten Objekte in meiner bisherigen Beobachterkarriere (Sh2-216), aber der Himmel war extrem dunkel und so konnte ich dieses schwache Objekt tatsächlich einfangen. Neben dem Erkennen eines der schwächsten Objekte der Mutter Natur wurde ich mit einer weiteren Erscheinung, die icch nicht erwartet hätte, belohnt – dem Zodiakallicht.

Die Welt in der wir leben ist wundervoll – alles was wir machen müssen ist unsere Augen zu öffnen und aufzupassen.

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 Pictures from top to bottom:


(1) Zodiacal light on September 15th. I stretched the image a little to enhance the zodiacal light. It was quite easy to be seen with the unaided eyes but somehow it is not that conspicuous on the picture.
(2) Sunrise as seen from our home - picture taken by Nicole
(3) Wonderful colorization of the morning clouds. When Nicole took this picture, I saw those impressive red clouds being on the way to work.
(4) Shortly before sunrise on another day - image taken by Nicole
(5) Even rain clouds can be beautiful, especially when they are illuminated by the sun
(6) Sunset behind the Lake of Constance which is 20 minutes by car from where we live
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 Bilder von oben nach unten:

(1) Zodiakallicht am 15. September. Ich musste das Bild ein wenig stretchen um das Zodiakallicht besser sichtbar zu machen. Mit den unbewaffneten Augen war es recht einfach zu sehen aber irgendwie kam es auf dem Bild nicht so auffällig heraus.
(2) Sonnenaufgang wie wir ihn von unserem Zuhause aus sehen - Bild wurde von Nicole gemacht
(3) Wundervolle Farbgebung der Morgenbewölkung. Als Nicole dieses Bild aufnahm sah ich diese imposanten Wolken auf dem Arbeitsweg
(4) Kurv vor Sonnenaufgang an einem anderen Tag - Bild aufgenommen von Nicole
(5) Sogar Regenwolken sind schön, besonders, wenn die von der Sonne angeschienen werden
(6) Sonnenuntergang hinter dem Bodensee welcher von unserem Zuhause 20 Autominuten entfernt ist
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Sunday, September 16, 2012

Winter Omen / Vorboten des Winters

Calendarwise it is still summer, however, nature tells another story. While the summer constellations are slowly but definitely vanishing and autumn one's are gaining ground, our weather obviously wants to omit autumn and switch directly to winter. A couple days ago, temperatures dropped to 3°C (37 F) at our location in the Fore-Alps. While we (750m above sea level / approx. 2500 ft) had lots of rain, it was actually snowing on the mountains we see in the south. The next day we had beautiful sunshine, so I took the camera to a lookout place in Austria and experimented a little. I found that the polarization filter performed best. However, the orange gradual filter also showed some nice effect.
Meanwhile, the snow has melted but another cold front is expected to arrive in a few days.
Looks, like we could get lots of snow this season.

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Kalendertechnisch gesehen ist es nach wie vor Sommer. Wie dem auch sei, die Natur erzählt eine andere Geschichte. Während die Sommersternbilder langsam aber sicher verschwinden und die Herbststernbilder auf dem Vormarsch sind, möchte unser Wetter offensichtlich den Herbst auslassen und gleich zum Winter übergehen. Vor ein paar Tagen fielen die Temperaturen auf 3°C an unserem Wohnort in den Voralpen. Während wir (auf etwa 750m Seehöhe) viel Regen hatten, hat es auf den Bergen, welche wir im Süden sehen, tatsächlich geschneit. Einen Tag später hatten wir wunderschönes Wetter, also nahm ich die Kamera zu einem schönen Aussichtsplatz in Österreich mit und experimentierte ein wenig. Meiner Meinung nach funktionierte der Polfilter am besten. Allerdings zeigte der orange Verlaufsfilter auch einen netten Effekt.
Zwischenzeitlich ist der ganze Schnee schon wieder geschmolzen, aber eine neue Kaltfront wird für die nächsten Tage erwartet. Es sieht so aus, als könnten wir diese Saison viel Schnee bekommen.

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Pictures from top to bottom:

(1) Alps looking to the east from a lookout place close to Langen / Austria; 50mm, orange gradual filter

(2) Same direction, 85mm, polarization filter

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Bilder von oben nach unten:

(1) Alpen in Richtung Osten von einem Aussichtspunkt nahe Langen / Österreich; 50mm, oranger Grauverlaufsfilter

(2) Gleiche Richtung, 85mm, Polfilter

Sunday, September 2, 2012

NGC 6765

In his recent blog-entry, Frank, a longtime friend of mine, presents NGC 6765, a planetary nebula (PN) in Lyra. Yes, you have heard right: Lyra. There is more to see than M57. I still wonder why people are satisfied by observing (I should better say: stop by) the four Messier PNs.
Frank has observed more than 200 PNs so far and is quite an inspiration to me.
I thought it might be of interest to some of my blog readers to see my sketch of that object. So, here it is. I uploaded the original sketch I made. Most of the German-speaking entries probably are easy to understand, the description reads as follows:
 "elongated in North-South, center a little brighter, no central star (a star blinked twice?), diffuse, medium in brightness, seen as extended nebula at 94x, little response to filters, marked nebula in sketch are stars"

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 In seinem neuesten Blogeintrag präsentiert Frank, ein langjähriger Freund von mir, NGC 6765, einen planetarischen Nebel (PN) in der Leier. Ja, richtig gehört: leier. Es gibt dort mehr zu sehen als M57. Ich frage mich immer noch, wieso sich Leute damit zufrieden geben, die vier Messier PNs zu beobachten (oder sollte ich besser sagen: vorbeischauen). Frank hat schon mehr als 200 PNs beobachtet und ist eine Quelle der Inspiration für mich.
Ich dachte, es mag von Interesse für meine Blogleser sein, meine Zeichnung dieses Objektes zu sehen. So, hier ist sie. Ich habe meine Originalzeichnung hochgeladen.

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