Sunday, March 25, 2012

Monkey mountain in Salem / Affenberg Salem

There is quite a unique place in Salem, which is an hour's drive from our home. In a park called the "Affenberg" (literally: Monkey mountain) one can walk through a monkey compound. They have some 200 Barbary apes in a forested enclosure of 20 hectares (0.077 square miles). After a short safety instruction (mainly regarding that apes are no pets and that they like to steal...) one can go on an unguided tour. Shortly after entering the apes' turf we saw a Barbary ape stealing some kid's coat - what a "barbaric" act. So, we were warned. After a short walk we all could grap a hand full of popcorn which the monkeys seem to like. One actually can feed the animals when they are sitting on a handrail. It's just important to never come to close to an ape as they quickly feel threatened. If that happens, they threat with an open mouth. I once came to close as you can see in an image. Didn't feel too eager to get closer...
After visiting the monkey mountain we had a barbecue at a lake close by and marvelled at the sunset which was quite scenic that day.

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Es gibt einen ziemlich einmaligen Platz in Salem, das etwa eine Stunde von uns entfernt liegt. In einem Park, der "Affenberg" heißt kann man durch ein Affengehege laufen. Dort gibt es etwa 200 Berberaffen in einem bewaldeten Gebiet von 20 Hektar. Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung (hauptsächlich darüber, daß Affen keine Kuscheltiere sind und sie es belieben zu stehlen...) konnte man auf eine selbstgeführte Tour gehen. Kurz nachdem wir das Affengehege betraten sahen wir einen Berberaffen die Jacke eines Kindes stehlen - wie berberisch, ähhh barbarisch.... Wir waren also gewarnt. Nach einem kurzen Stück konnten wir alle eine Hand voll Popcorn nehmen, welches die Affen offensichtlich mögen. Man kann die Tiere tatsächlich füttern, wenn sie auf einem Handlauf sitzen. Es ist nur wichtig, daß man den Affen niemals zu nahe kommt, da sie sich schnell bedroht fühlen.Wenn das passiert, bedrohen sie einen mit offenem Mund. Einmal kam ich zu nahe, wie man auf dem Bild sehen kann. War nicht zu begierig noch häher zu gehen...
Nachdem wir den Affenberg besucht hatten, haben wir noch an einem nahegelegenen See gegrillt und den Sonnenuntergang bestaunt, der an diesem Tag malerisch war.

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Pictures from top to bottom:

(1) Barbary apes feeling completely contended
(2) Feeding a monkey is fun...
(3) ...while getting too close is not a good idea
(4) Scenic sunset
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Bilder von oben nach unten:

(1) Berberaffen fühlen sich pudelwohl
(2) Einen Affen füttern macht Spaß...
(3) ...während ihm zu nahe zu treten keine gute Idee ist
(4) Malerischer Sonnenuntergang

Tuesday, March 20, 2012

Astrophotography then and now / Astrofotografie früher und heute

I call myself a 100% visual amateur astronomer. I have never been really interested in astrophotography. Sure, it was nice capturing some planets or bright deep sky objects on an image around 1999 when I started photography on the occassion of the total solar eclipse of August 11th, 1999 (which actually was clouded out in France, where we wanted to observe it). Back then, I experimented with a mechanically working camera and chemical film. As I did not have any motorized mount, I had to manually guide the piggyback mounted camera by looking on a defocused bright star. A reticle helped me a lot and soon, I was able to use focal lengths of 500mm without having distorted star images. Of course, the results were no threat to the real astrophotography guys, but I was happy with my results. Nevertheless, then and now, I still put the focus on visual observations. The oncoming material battle was nothing I wanted to take an active part in. Additionally, the live experience at the telescope was way more interesting for me.

However, last week, I had my camera astro-modified which means that the standard filter used in the camera (blocking the main light in which gaseous nebulae emit) was exchanged by a filter that transmits 95 or so per cent of this special wavelength. I just had to test it and, of course, M42 the Great Orion Nebula was my target. It might be astounding to read, that the way I took images last weekend was exactly the same as twelve years ago: Same telescope, same mount, same eyepiece with the old reticle and maybe also the same guiding star.

The difference now is, that with the old chemical film (Kodak Royal Gold 400) I needed way longer exposure times.

I will probably not turn into an astrophotographer but Nicole seems to be prone to. So, all we now need is a good mount which runs automatically and works a little more convenient.

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Ich bezeichne mich selbst als 100%igen Amateurastronomen. Für Astrophotographie habe ich mich nie wirklich interessiert. Klar, es war nett ein paar Planeten oder helle Deep-Sky-Objekte um 1999 auf einem Bild festzuhalten, als ich mit der Photographie anlässlich der totalen Sonnenfinsternis (die in rankreich, von wo aus wir beobachteten, den Wolken zum Opfer fiel) begann. Damals experimentierte ich mit einer Vollmechanikkamera und chemischem Film. Da ich keine motorisierte Montierung hatte, musste ich die auf das Teleskop geschnallte Kamera manuell nachführen indem ich einen defokussierten Stern schaute. Ein Fadenkreuz hat mir dabei sehr geholfen und bald war ich in der Lage, Brennweiten von 500mm zu verwenden, ohne daß sich die Sterne verzogen haben. Natürlich bedeuteten meine Bilder keine ernsthafte Bedrohung für die echten Astrofotografieheinis, aber ich war mit meinen Ergebnissen glücklich. Trotzdem lege ich, damals wie heute, den Fokus auf visuelle Beobachtungen. An der anstehenden Materialschlacht wollte ich nicht teilnehmen. Zusätzlich war für mich das Liveerlebnis am Teleskop viel interessanter.

Wie dem auch sei, in der vergangenen Woche ließ ich meine Kamera astromodifizieren. Das bedeutet, daß der Standardfilter (welcher das Licht blockt, in welchem Gasnebel hauptsächlich emittieren) gegen einen Filter ausgetauscht wird, der 95% oder so dieser speziellen Wellenlänge transmittiert. Ich musste es einfach austesten und natürlich war M42, der Große Orionnebel mein Ziel. Es mag verblüffend sein zu lesen, daß die Art und Weise, wie ich diesmal Bilder aufnahm die gleiche war wie zwölf Jahre zuvor: Gleiches Teleskop, gleiche Montierung, gleiches Okular mit dem alten Fadenkreuz und vielleicht sogar der gleiche Stern auf den ich nachführte.

Der Unterschied ist nun, daß ich mit dem alten Film (Kodak Royal Gold 400) viel längere Belichtungszeiten benötigte.

Ich werde wohl nicht zu einem Astrofotografen mutieren aber Nicole scheint sehr angetan zu sein davon. Alles was wir nun benötigen ist eine gute Montierung, die automatisch läuft und etwas komfortabler ist.

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Pictures from top to bottom:

(1) The Great Orion Nebula, Feb. 25th, 2000, 8min on Kodak Royal Gold 400, 500mm f/8
(2) Horsehead Nebula, Feb. 25th, 2000, 12min on Kodak Royal Gold 400, 500mm f/8
(3) Lower half of Orion including the Great Orion Nebula and the Horsehead Nebula, March 16th, 2012, Canon EOS 1000Da, 30 s, 50mm f/1.4 (stopped down to f/3.5)

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Bilder von oben nach unten:

(1) Der Große Orionnebel, 25. Februar 2000, 8min auf Kodak Royal Gold 400, 500mm f/8
(2) Pferdekopfnebel, 25. Februar 2000, 12min auf Kodak Royal Gold 400, 500mm f/8
(3) Untere Hälfte des Orions mit dem Großen Orionnebel und dem Pferdekopfnebel, 16. März 2012, Canon EOS 1000Da, 30 s, 50mm f/1.4 (abgeblendet auf f/3.5)

Thursday, March 15, 2012

Parade of the planets / Planetenparade

Last time I saw Mercury was in 2010 – on a very special night in which I saw all (solar system) planets plus dwarf planet Pluto.

Two weeks ago, there was a good visibility of Mercury in the evening hours along with Venus and Jupiter. Of course, I could not resist taking images of that happening, and weather conditions were well enough to go planet hunting.

In 2001 I already had the chance of capturing all naked eye planets on a single image. Although the image itself is not of high quality, the planets Mercury, Venus, Earth in the foreground, Mars, Jupiter and Saturn can clearly be seen.

Now, once more, all naked-eye planets can be seen, but they are spread all over the sky, beginning with Mercury, Venus and Jupiter in the early evening hours, then Mars close to its opposition and dominating the night and Saturn in the early morning hours.

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Das letzte Mal sah ich Merkur im Jahre 2010 – in einer besonderen Nacht in welcher ich alle Planeten (des Sonnensystems) inklusive den Zwergplaneten Pluto sah.

Vor zwei Wochen gab es eine gute Abendsichtbarkeit des Merkurs zusammen mit Venus und Jupiter. Natürlich konnte ich mir dieses Ereignis nicht entgehen lassen, und die Wetterbedingungen waren gut genug, um auf Planetenjagd zu gehen.

2001 hatte ich schon einmal die Möglichkeit, alle mit dem bloßen Auge sichtbaren Planeten auf ein einziges Bild zu bannen. Auch wenn das Bild nicht wirklich hochqualitativ ist, so können die Planeten Merkur, Venus, Erde im Vordergrund, Mars, Jupiter und Saturn deutlich gesehen werden.

Nun können einmal mehr alle mit bloßem Auge sichtbaren Planeten gesehen werden, aber sie sind über den ganzen Himmel verteilt, angefangen bei Merkur, Venus und Jupiter in den frühen Abendstunden, dann Mars, der nahe seiner Opposition den Nachthimmel dominiert und Saturn in den frühen Morgenstunden.

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Images (from top to bottom):

(1) Parade of the planets in 2001

(2) Mercury, Venus and Jupiter in March 2012

(2) Venus and Jupiter in March 2012

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Bilder (von oben nach unten):

(1) Planetenparade 2001

(2) Merkur, Venus und Jupiter im März 2012

(2) Venus und Jupiter in März 2012

Sunday, February 5, 2012

River Rhine Falls / Rheinfall

While winter wonderland has turned into an Alaska sort of thing with nighttime temperatures of around -24°C (-10F), memories of warmer days seem to be a reasonable way to warm-up. One of those was our visit to the River Rhine Falls in Switzerland last summer.
As most of you already know, Nicole and I live close to the Lake of Constance. This lake extents to some 13 km at its broadest part and has a length of close to 70 km. The main river floating into that lake is the River Rhine, which is also its runoff.
When following the Rhine a little further on its way to the North Sea, which still is 800 km away, one arrives at Europe´s probably best-known waterfalls, the Rhinefalls.
While the political border (three corners point) between Germany, Austria and Switzerland is located within the Lake of Constance and while the Rhine is a bordering river on a considerable part of its length, the Rhinefalls are completely located within Switzerland.
Nicole and I went to the falls in July and took a boat that shipped us to a small island, which is surrounded by the falls. Several organizations seem to compete to carry people there. Therefore, ticket prices are surprisingly affordable (very untypical for Switzerland, indeed).
Obviously, the combination of sunshine, weekend and holiday season made lots of people think about having a trip to the Rhinefalls as well.
Because of that, space on the small island was rare. However, we somehow managed to climb up a steep stairway to take pictures.
Unfortunately, what images cannot represent are the acoustics at the falls that were kind of deafening. After returning to land, we took some pictures in the evening. The falls are illuminated until 9 pm or so. From an astronomer´s point of view I have to say that I do not like natural heritages being illuminated. But as an amateur photographer I have to admit that it does not look too bad after all.

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Nachdem unser Winterwunderland in Sibirien mutiert ist mit nächtlichen Temperaturen um -24°C scheinen Erinnerungen an wärmere Tage ein vernünftiger Weg zu sein, sich aufzuwärmen. Einer dieser Tage war unser Besuch bei den Rheinfällen in der Schweiz letzten Sommer.
Wie die meisten von euch schon wissen, leben Nicole und ich nahe des Bodensees. Dieser See verfügt über eine Breite von etwa 13 km an seiner dicksten Stelle und hat eine Länge von nahezu 70 km. Der Hauptfluß, welcher ihn speist ist der Rhein, der gleichzeitig auch den Abfluß darstellt.
Wenn man dem Rhein auf seinem Weg zur Nordsee, die immer noch 800 km weg ist, kommt man zu Europas vermutlich bekanntesten Wasserfällen, den Rheinfällen.
Während sich die politische Grenze (Dreiländereck) zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz im Bodensee befindet und der Rhein auf einem beträchtlichen Anteil seiner Länge ein Grenzfluß ist, so befinden sich die Rheinfälle komplett auf schweizerischem Boden.
Nicole und ich fuhren im Juli zu den Fällen und nahmen ein Schiff, welches uns auf eine kleine Insel beförderte, welches von den Fällen umflossen wird. Mehrere Unternehmen schein gegenseitig zu konkurrieren, Leute dorthin zu schippern. Daher sind die Fahrpreise überrraschend erschwinglich (was äußerst untypisch für die Schweiz ist).
Offensichtlich sorgte die Kombination aus Sonnenschein, Wochenende und Ferienzeit dafür, daß viele Leute ebenfalls darüber nachdachten, eine Tour zu den Rheinfällen zu unternehmen.
Daher war Platz auf der kleinen Insel Mangelware. Wie dem auch sei, irgendwie haben wir es geschafft, eine steile Treppe hinaufzuklettern, um Bilder zu machen.
Leider können Aufnahmen nicht die ohrenbetäubende Akustik der Wasserfälle wiedergeben. Als wir an Land zurückgekehrt waren, nahmen wir noch ein paar Abendfotos auf. Die Fälle werden bis etwa 21 Uhr angeleuchtet. Aus Astronomensicht muß ich sagen, daß ich es nicht mag, wenn Naturstätten beleuchtet werden. Aber als Hobbyfotograf muß ich zugeben, daß es trotz allem nicht so schlecht aussah.


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Pictures from top to bottom:

(1) One of the ships carrying passengers back from the island - on the left spume of the falls can be seen
(2) Rhinefalls at day
(3) Rhinefalls at night 1
(4) Rhinefalls at night 2

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Bilder von oben nach unten:

(1) Eines der Schiffe, welches Passagiere zurück von der Insel fährt - links kann man die Gischt der Fälle sehen
(2) Rheinfälle bei Tag
(3) Rheinfälle bei Nacht 1
(4) Rheinfälle bei Nacht 2

Tuesday, January 10, 2012

Blogparade Astronomical Goals 2012 / Blogparade Astronomische Ziele 2012

Inspired by my good old friend and observing buddy Frank (German-speaking Asterythms-Blog http://asterythms.net/blog) who himself got inspired by Stefan from the also German-speaking ClearSky-Blog http://www.clearskyblog.de/2011/12/28/blog-parade-welche-astronomischen-ziele-nehmt-ihr-euch-fr-2012-vor/ it seems to be the right time for me to publish my astronomical goals in 2012.
Lots of interesting events are coming our way. No, I do not mean the Venus transit, even though it will be a highlight in 2012 for sure.
I focus on several fields of activity. First of all, there are visual observations of deep sky objects with my 18” Dob. Mainly, I would like to complete the Astronomical League Planetary Nebulae Observer´s club – a list of 110 easy-to-observe to challenging PNs plus 4 protoplanetary nebulae. Until now, I successfully observed some 80 PNs and one protoplanetary nebula. Around 18 objects have declinations that prevent me from observing them from my home in southern Germany. Therefore, I have to travel. And this will be THE highlight in 2012:
A return visit to Arizona. I am looking forward to meeting my good friends in Tucson, observing together with them and of course also visiting world-famous observatories again. Everything is set by now. My holiday request was permitted – so if no volcano is striking again, I will be in Arizona in May together with my life companion Nicole for some two weeks.
Another astronomical highlight (and also kind of a good reason to return to AZ) will be the annular solar eclipse on May 20th, which among other states will be visible from northern Arizona. I already had the pleasure of witnessing an annular eclipse in 2006 from Spain. With the fantastic colors of Arizonan geologic structures, that should be a great event.
Unfortunately, I can´t stay for the Venus transit on June 5th. However, I´ll try to catch it from Europe – we can see the end of the transit when sun is rising. That should give nice photographs at least.
Some more observing projects I am working on are the Caldwell-Catalog (around 30 objects out of 109 so far) and the Herschel 400 (around 75 objects so far). While I do not intend to finish either one of them, I might finish the Binocular Messier Club. Even though an 18” Newtonian is appealing, it is fun to see, how much one can recognize through “simple” 16x70 binoculars. From 110 objects (all of which I observed with a 16” Dob in 2010 in Arizona) I have observed around 30 now.
Beside the observing activities, I am also interested in astronomical education, as a lot of people do not know simplest things. In 2008 I ran an adult education program in basic astronomy and I do plan to pick this up. However, it might take till 2013 to get course dates. Nevertheless, there are other educational activities, one of which is coming on this Friday. Again, I have the honor of giving the New Year´s lecture at the Vorarlberg Amateur Astronomer Association in Götzis/Austria. The topic will be a discourse on solar and lunar eclipses. Best of all: I probably learnt more on eclipses by preparing this lecture than my audience will by listening to it.
Furthermore, I already agreed to give a beginners lecture on deep sky objects.

From an astronomical point of view, 2012 will become a splendid year!

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Inspiriert von meinem langjährigen guten Freund und Beobachtungskollegen Frank (Asterythms-Blog http://asterythms.net/blog), der selbst von Stefan vom ClearSky-Blog http://www.clearskyblog.de/2011/12/28/blog-parade-welche-astronomischen-ziele-nehmt-ihr-euch-fr-2012-vor/ inspiriert wurde, scheint es die richtige Zeit zu sein, meine astronomischen Ziele für 2012 zu veröffentlichen.
Viele interessante Ereignisse kommen auf uns zu. Nein, ich meine nicht den Venustransit, auch wenn dieser sicher ein Highlight in 2012 sein wird.
Ich konzentriere mich auf mehreren Gebieten. Zunächst sind dort meine visuellen Beobachtungen von Deep Sky Objekten mit meinem 18“ Dobson. Hauptsächlich möchte ich den Astronomical League Planetary Nebulae Observer´s club – eine Liste mit 110 einfachen bis herausfordernden PNs plus 4 protoplanetarischen Nebeln – vervollständigen. Bis jetzt habe ich erfolgreich etwa 80 PNs und einen protoplanetarischen Nebel beobachtet. Um die 18 Objekte haben Deklinationen, die mich davon abhalten, sie von meinem Zuhause in Süddeutschland aus zu beobachten. Das bedeutet, daß ich reisen muß. Und das wird DAS Highlight in 2012:
Ein Besuch in Arizona. Ich freue mich schon darauf, gute Freund in Tucson zu treffen, mit ihnen zu beobachten und natürlich wieder weltberühmte Observatorien zu besuchen. Alle Segel sind gesetzt. Mein Ferienantrag wurde angenommen – und wenn jetzt nicht wieder ein Vulkan dazwischenfunkt, werde ich zusammen mit meiner Lebensgefährtin Nicole für zwei Wochen im Mai in Arizona verweilen.
Ein weiteres astronomisches Highlight (und auch irgendwie ein guter Grund, nach Arizona zurückzukehren) wird die ringförmige Sonnenfinsternis am 20. Mai sein, welche neben anderen Staaten auch vom Norden Arizonas aus zu sehen sein wird. Ich hatte schon 2006 das Vergnügen eine ringförmige Sonnenfinsternis von Spanien aus zu erleben. Mit den fantastischen Farben Arizonischer geologischer Strukturen dürfte das ein großartiges Ereignis werden.
Leider kann ich nicht bis zum Venustransit am 5. Juni dort bleiben. Trotzdem werde ich versuchen, diesen von Europa aus zu sehen – wir können zumindest das Ende des Venustransits sehen, wenn die Sonne aufgeht. Das sollte zumindest nette Bilder geben.
Weitere Beobachtungsprojekte an denen ich arbeite sind der Caldwell-Katalog (bislang etwa 30 Objekte von 109) und die Herschel 400 (bisher etwa 75 Objekte). Während ich nicht plane, einen der beiden zu komplettieren, so könnte ich doch den Fernglas Messier Club vervollständigen. Auch wenn ein 18“ Newton sehr verlockend ist, so ist es doch interessant zu sehen, wie viel man mit einem „einfachen“ 16x70 Fernglas ausmachen kann. Von 110 Objekten (die ich 2010 alle schon mit einem 16“ Dobson von Arizona aus beobachtet habe) habe ich bisher etwa 30 beobachtet.

Neben den Beobachtungsaktivitäten bin ich auch an astronomischer Bildung interessiert, da viele Menschen einfachste Sachen nicht wissen. 2008 habe ich einen Volkshochschulkurs über Grundlagen der Astronomie geleitet und ich plane, dies wieder aufzunehmen. Wie dem auch sei, es mag bis 2013 dauern um Kursdaten zu bekommen. Nichtsdestotrotz gibt es andere Unterrichtsaktivitäten, von denen eine diesen Freitag stattfindet. Wieder einmal habe ich die Ehre, den Neujahrsvortrag der Vorarlberger Amateurastronomen in Götzis/Österreich zu halten. Thema wird eine Abhandlung über Sonnen- und Mondfinsternisse sein. Das Beste daran: Ich habe beim Vorbereiten des Vortrages vermutlich mehr gelernt als es das Publikum beim Zuhören wird.
Weiterhin habe ich mich bereits entschieden, einen Einführungsvortrag über Deep Sky Objekte zu geben.
Aus astronomischer Sicht wird 2012 ein brilliants Jahr!

Friday, December 9, 2011

Welcome to Winterwonderland / Winterfreuden

Two months ago, the first snow-covered mountain tops could be seen. This is nothing unusual for October in the Alps. I told Nicole, that this snow would last until next year's March or April.A week later, all that snow was gone. What we were witnessing then was the most peculiar November ever since weather recordings have taken place. There was no rain at all all through November. Most days were sunny, but a lot of them were also hazy. However, finally, we got our snow (scheidegg and the region around is known to have lots of it). Last Weekend, there were some ten centimeters (4") - enough to have fun with our snow-gliders.Just some 100 m from our home, a suitabel hill was literally inviting us to slide down.Unfortunately (well, fortunately, considerung the fact that I have to go 40 km in order to get to work), most snow, again, has melted but we are all looking forward to have more funny activities soon.White Christmas is nothing special in Scheidegg - but we have experienced very special weather conditions this year - so cross your fingers!

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Vor zwei Monaten konnte man die ersten schneebedeckten Berggipfel sehen. Dies ist nichts besonderes für einen Oktober in den Alpen. Ich sagte Nicole, dass dieser Schnee vor März oder April des nächsten Jahres nicht schmelzen würde.Eine Woche später war der ganze Schnee weg. Was wir dann miterleben durften, war der seltsamste November seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.Es gab im ganzen November keinen Regen. Die meisten Tage waren sonnig, aber viele auch neblig.Wie dem auch sei, schlussendlich haben wir unseren Schnee bekommen (Scheidegg und die Region ringsum ist bekannt dafür, besonders viel davon zu haben). Letztes Wochenende hatten wir etwa zehn Zentimeter - genug, um mit unseren Schneegleitern Spass zu haben. Nur etwa 100 m von unserem Zuhause entfernt lud uns ein geeigneter Hügel förmlich ein, seinen Buckel hinunterzurutschen.Leider (bzw. zum Glück wenn man bedenkt, dass ich 40 km fahren muss, um zur Arbeit zu gelangen) ist der meiste Schnee schon wieder geschmolzen, aber wir freuen uns schon auf die weiteren bald anstehenden spassigen Aktivitäten.Weisse Weihnacht ist nichts ungewöhnliches in Scheidegg - aber wir haben sehr ungewöhnliche Wetterbedingungen erlebt in diesem Jahr - also drückt eure Daumen!



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Pictures: Winter impressions from my new home

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Bilder: Winterimpressionen von meinem neuen Zuhause

Thursday, December 1, 2011

Peter Schmitt 1948-2011

Very sad news have come in today. Peter Schmitt, long-time friend of mine, has died. I had the pleasure of getting to know Peter in 2001, when he joined the Astronomische Arbeitsgemeinschaft Heuchelheim (Astronomical Association Heuchelheim, Germany). From the very beginning, a real friendship has evolved and ever since, even after my move 500km south to Switzerland, we kept in touch.
We spent countless hours of observing, playing check, barbecueing or just talking about anything interesting in our lives. In 2005, we rent a caravan and drove to Spain in order to observe an annular solar eclipse, together with two other astro-enthusiasts.
Peter not only was my best friend, but also kind of a father figure to me. He helped me, when I was in trouble, he was there, when I needed him. A couple months ago, we had dinner in our favorite restaurant in Kinzenbach, Germany. I had never thought that this would be the last time for me to see him.
I am speechless with grief right now.

Peter, I miss you and you will always be an extremely important part of my life!

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Sehr traurige Neuigkeiten haben mich heute erreicht. Mein langjähriger Freund Peter Schmitt ist verstorben. I hatte das Vergnügen, Peter 2001 kennen zu lernen, als er der Astronomischen Arbeitsgemeinschaft Heuchelheim beigetreten ist. Von Anfang an hat sich eine sehr gute Freundschaft entwickelt und seit dem, auch nach meinem Umzug in die 500km südlich gelegene Schweiz, haben wir den Kontakt gehalten.
Wir haben unzählige Stunden mit Beobachten, Schachspiele, Grillen oder einfach nur über alle Reden, was in unserem Leben interessant ist, verbracht. 2005 haben wir einen Wohnwagen gemietet und sind mit zwei weiteren Astrobegeisterten nach Spanien gefahren, um die ringförmige Sonnenfinsternis zu beobachten. Peter war nicht nur mein bester Freund, sondern auch eine Art Vaterfigur für mich. Er half mir, wenn ich in Schwierigkeiten war, er war da, wenn ich ihn gebraucht habe. Vor ein paar Monaten haben wir in unserem Lieblingsrestaurant in Kinzenbach zu Abend gegessen. Nie hätte ich gedacht, daß das das letzte Mal sein würde, daß ich ihn sehe.
Ich bin zur Zeit sprachlos vor Trauer.

Peter, ich vermisse dich und du wirst immer ein extrem wichtiger Teil meines Lebens sein!

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Pictures from top to bottom:


(1) Peter (sitting in the camp-chair), annular solar eclipse 2005, Spain


(2) One of our last meetings: Peter (left), Bernd (center) and me


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Bilder von oben nach unten:


(1) Peter (sitzend im Klappstuhl), ringförmige Sonnenfinsternis 2005, Spanien

(2) Eine unserer letzten Treffen: Peter (links), Bernd (Mitte) und ich